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Satzung

§ 1. Name – Sitz – Geschäftsjahr
1. Name des Vereins ist LAFIA – franziskanisches Hilfswerk Amberg
(Lafia bedeutet in einer afrikanischen Sprache: Frieden,
– Logo: Tau und Lafia)
2. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Mit Eintragung führt er den Namenszusatz „e. V.“.
3. Sitz des Vereins ist Amberg, Auf dem Mariahilfberg 3.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2. Zweck des Vereins und Gemeinnützigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige/mild-tätige/kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
2. Die Ziele sind darauf ausgelegt in Kamerun (Afrika) oder in missionarischen Ländern religiöse, ideelle, humanitäre, materielle oder freiwillige Hilfen zu leisten.

§ 3. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
1. Planung und Bau einer wetterfesten Kirche in einem Missionsland (Afrika)
2. Planung und Bau einer Arztpraxis, Kindergarten, Schule,
3. Unterstützung von örtlichen Missionaren/innen,
4. Anschaffung von Transportmitteln.

§ 4. Mitgliedschaft, Beginn, Ende, Mitgliedsbeitrag
1. Mitglied kann jede natürliche Person und juristische Person werden.( mit einem eigenen Stimmrecht) Die Mitgliedschaft im Verein ist freiwillig. Der Beitritt ist dem Verein auf einem Formblatt, schriftlich zu erklären.
2. Für die Mitgliedschaft gibt es keine Altersbeschränkung. Bei Minderjährigen ist eine schriftliche Beitrittserklärung durch einen gesetzlichen Vertreter zu bringen, der sich auch für die Zahlung des Beitrages verantwortet.
3. Über den/einen schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Ablehnungsgründe sind schriftlich zu formulieren und mitzuteilen.
4. Die Mitgliedschaft beginnt mit der schriftlichen Aufnahmebescheinigung durch den Vorsitzenden.
5. Weiteres, sowie Beginn und Ende der Mitgliedschaft regelt die Geschäftsordnung.

§ 4.1. Ende der Mitgliedschaft
1. Durch Austritt/schriftliche Kündigung
2. Durch Ausschluss
3. Durch Auflösung des Vereins
4. Durch Tod
5. Durch Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen


§ 4.2. Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt an allen Vereinsveranstaltungen teilzunehmen und jedes Mitglied hat das Recht gegenüber dem Vorstand und der Versammlung eigene Anträge zu stellen.
Jedes Mitglied ist verpflichtet – auch nach außen- den Verein zu unterstützen.

§ 5. Mitgliedsbeiträge
1. Der Mitgliedsbeitrag pro Person beträgt p/Jahr 25 €.
und kann in monatlichen Teilbeträgen oder auch ¼ oder ½
jährlich bezahlt werden
2. Für Studenten und Schüler ist der ½ Beitrag zu leisten.
3. Für Ehepaare / oder Gemeinschaften halbiert sich der Beitrag
für das Partnermitglied.
4. Der Mitgliedsbeitrag wird nur nach Satzung verwendet.
5. Änderungen der Beiträge in Höhe und Fälligkeit können nur von der
Delegiertenversammlung beschlossen und festgeschrieben werden.

§ 6. Gliederung und Organe des Vereins
1. Der Verein gliedert sich in Arbeitskreise, die durch Arbeitskreisdelegierte vertreten werden.
2. Die Organe des Vereins sind:
a). der Vorstand
b). die Delegiertenversammlung.

§ 7. Die Delegiertenversammlung

1. Die Delegiertenversammlung ist das oberste beschließende Organ des Vereins. Sie setzt sich zusammen aus
a). dem Vorstand
b). den Delegierten der Arbeitskreise
2. Jeder Arbeitskreis stellt pro angefangene 10 Mitglieder ein volljähriges Vereinsmitglied als Delegierten. Stichtag der Mitglieder- Bestandserhebung ist der 1. Januar des Jahres, in dem die Delegiertenversammlung stattfindet.
3. Die Delegiertenversammlung hat folgende Aufgaben:
a). Jahresbericht entgegennehmen
b). Rechnungslegung für das abgelaufene Geschäftsjahr
c). Entlastung des Vorstands
d). Den Vorstand wählen
e). Satzung, Änderung , Auflösung des Vereins zu bestimmen
f). Kassenprüfer zu wählen die nicht im Vorstand oder anhängenden Gremium/en sind, auch nicht evtl. Angestellte des Vereins.
4. Die ordentliche Delegiertenversammlung muss vom Vorstand nach Bedarf, mindestens aber 1 mal jährlich einberufen werden. Die Einladung muss mindestens zwei Wochen vor der Sitzung, schriftlich erfolgen. Das/die Themen sind in/mit der Einladung bekannt zu geben.
5. Die Tagesordnung einer ordentlichen Delegiertenversammlung muss
die Punkte umfassen:
a). Bericht des Vorstands
b). Bericht der Kassenprüfung
c). Entlastung des Vorstands
d). Evtl. Wahl des Vorstands
e). Wahl von 2 Kassenprüfern
f). Jahresrückblick
g). Genehmigung des vorgelegten Haushalts
h). Beschlussfassung evtl. vorliegender Anträge
6. Anträge der Mitglieder sollen mindestens 1 Woche vor der Versammlung vorgelegt werden.
7. Der Vereinsvorsitzende oder der Stellvertreter leiten die Versammlung
8. Protokolle über Ablauf und Beschlüsse müssen innerhalb von 2 Wochen niedergeschrieben werden. Protokolle müssen von 2 Vorstands-mitgliedern gegengezeichnet werden. Jedes Mitglied kann jedes Protokoll einsehen.

§ 8. Stimmrechte und Beschlussfähigkeit
1. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder nach einer 3 monatigen Mitgliedschaft und nach Vollendung des 18.ten Lebensjahres. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden, außer bei juristischen Personen.
Mitglieder mit Mehrfachmitgliedschaft haben nur eine Stimme.
2. Jede satzungsmäßig einberufene Delegiertenversammlung wird als beschlussfähig anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder.
3. Die Delegiertenversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, soweit in dieser Satzung nicht anders geregelt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Abstimmungen erfolgen durch Handhebung oder schriftlich geheim mit Stimmzetteln.
4. Für Satzungsänderungen ist eine ¾ – Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Delegiertenversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Delegiertenversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.
5. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

§ 9. Vorstand / Vertretung / besonderer Vertret
er
1. Der Vorstand setzt sich aus 5 Personen zusammen.
a). dem Vorsitzenden
b). dem stellvertretenden Vorsitzenden
c). dem 2. stellvertretenden Vorsitzenden
d). dem Kassenwart
e). dem Schriftführer
Sie alle werden von der Delegiertenversammlung auf 3 Jahre gewählt.
Eine Wiederwahl für weitere Perioden ist zulässig.
Der Vorstand bearbeitet verantwortlich alle anfallenden Aufgaben.
Der Vorstand kann Aufgaben an weitere Mitglieder delegieren.
2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der erste Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende. Diese sind jeweils allein vertretungs-berechtigt und vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Der Vorstand beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Mitglieder des Vorstands anwesend sind. Bei Stimmengleichheit gilt jeder Antrag als abgelehnt.
3. Alle Beschlüsse des Vorstands werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und mindestens von 2 Vorstandsmitgliedern gegen-gezeichnet.
4. Alle Vereinsmitglieder und Vorstände arbeiten ehrenamtlich.

§ 10. Wahlen

1. Der Vorstand bereitet die Wahl vor.
2. Die Delegiertenversammlung bestimmt einen Wahlvorstand (außer dem Vorsitzendem).
3. Der Vorstand wird von der Delegiertenversammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählt, Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden.
Zum Vorstandsversitzenden kann nur ein durch den Krakauer Provinzial delegierter Franziskanerpater gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft endet auch das Amt des Vorstandmitglieds.
4. Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Dauer der Amtszeit einen kommissarischen Nachfolger berufen.
5. Bei der Wahl entscheidet die einfache Mehrheit.

§ 11. Kassenprüfer

Auf der Jahreshauptversammlung sind 2 Kassenprüfer für die Dauer eines Jahres zu wählen.
Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu prüfen. Dabei achten sie besonders auf die satzungsgemäße und steuerlich korrekte Mittelverwendung. Mängel sind sofort dem Vorstand zu melden. Die Kassenprüfer haben die Delegiertenversammlung über das Ergebnis der laufenden Kassenprüfung zu unterrichten.

§ 12. Auflösung des Vereins

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zweckform fällt das Vermögen des Vereins an Kirchenstiftung Mariahilfberg Amberg.

§ 13. Haftung
Der Verein haftet nur mit seinem Vereinsvermögen. Eine persönliche Haftung, auch der Vorstandsmitglieder, wird ausgeschlossen, außer es liegt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vor. Im Übrigen und Weiteren gelten die Vorschriften des BGB.